Gefallene Liebe - Kapitel 1

Die Sonne geht auf über einem Tal auf Sacarania. Die ersten Sonnenstrahlen fallen über die Berge und berühren die Spitzen der höchsten Bäume des Waldes. Der die westliche Seite des Tales ausfüllt.Durch das Tal fließt ein Fluss, welchen in den östlichen Bergen entspringt und dann im Wald verschwindet, am Fluss führt eine Strasse entlang. An der Strasse liegen vereinzelt Bauernhöfe verstreut.In den Wiesen steigt der Morgennebel auf. Ein paar Rehe stehen vor dem Wald und grasen am Fluss im Schutz des Nebels. Auf einem der Bauernhöfe kräht ein Hahn und von der anderen Seite des Tals antwortet ihm ein anderer. Nach einer Weile haben im ganzen Tal die Hähne angefangen zu krähen. Auf den ersten Höfen beginnen die ersten Leute ihr Vieh in den Ställen zu versorgen. Die Sonne ist inzwischen hinter dem Berg hervor gekommen. Mit ihren kräftiger werdenden Strahlen beginnt sie den Nebel zu vertreiben. Das erste Vieh wird auf die Wiesen getrieben. Dann gehen die Leute zum Frühstück in ihre Häuser.Auf einem Hof in der Nähe des Waldes springt die Tür auf und ein junges Mädchen rennt lachend aus der Tür. Ihre Mutter ruft ihr noch hinterher: " Sei vor Sonnenuntergang wider aus dem Wald heraus." Das Mädchen dreht sich um und blinzelt ihre Mutter verschmitzt an, dann dreht sie sich um und rennt wider weiter in Richtung des Waldes.Als sie dem Eingang des Waldes näher kommt, sieht sie die Silhouette eines jungen Mannes der ihr freundlich winkt und sie winkt zurück und beschleunigt ihren Lauft als sie am Waldrand ankommt rennt sie ihm in die Arme. Beide gehen Arm in Arm in den Wald. Als er sie auf verschlungenen Pfaden zu einer Lichtung führt, erschreckt sie einmal sehr vor einer der Riesenkrähen, welche sie intensiv zu beobachten scheint. Er beruhigt sie: "Sie sind zwar auf einmal sehr häufig zu sehen, haben aber noch niemanden etwas getan." Ein wenig verängstigt folgt sie ihm, aber als sie die Lichtung erblickt sind alle ihre Ängste verschwunden. Denn die Lichtung war atemberaubend schön. Zum Dank umarmte sie ihn. Er erwiderte die Umarmung und sie begann die Decke auszubreiten um für sie beide ein Picknick auszupacken.Während des Picknicks seufzt ihr Begleiter, so dass sie aufschaut und ihn fragt: "Was hast du? Will deine Mutter immer noch nicht in unsere Heirat einwilligen?" "Ja. Sie meint es währe eine Schande für uns Elfen, wenn ein Elfenprinz und ein Menschenmädchen heiraten würden zu mal du ja viel schneller alters als ich. Und sie behauptet ich würde in ein paar Jahren eine andere Lieben." "Wir können ja versuchen mit ihr auszuhandeln, das sie nachgibt, wenn du in zwei Jahren immer noch in mich verliebt bist." Er nickte ihr zu und sah dann wieder in die Wolken. Ein Riesenrabe flog in diesem Moment auf und überquerte die Lichtung.Der Nachmittag ging vorüber und beide scherzten viel aber es fiel kein Wort mehr über eine Heirat. Am Abend brachte er sie an den Rand des Waldes zurück und sie verabschiedeten sich noch einmal herzlich dann lief sie wieder nach Hause und er machte sich auf zum Palast seiner Mutter in den hohen Wipfeln der Sahnda Bäume, ein bei den Elfen auf Sacarania sehr beliebter Baum.Kaum ist er im Palast stürzt ein Diener auf ihn zu: "Eure Mutter wünscht euch zu sehen, Nadio." Er nickt und macht sich mit festen Schritt auf zum Gemach seiner Mutter. Er betritt den Raum in dem seine Mutter mit der Hilfe einer Dienerin ihr Haar richtet."Ihr wolltet mich sprechen?" "Warum so förmlich? Ich habe gehört du triffst dich immer noch mit dem Menschenmädchen, wann gibst du sie endlich auf? Sie wird alt sein, bevor du überhaupt ans Zepter kommst." "Weil ich sie immer noch sehr Liebe." "Ich will ja nicht sagen, dass es etwas schlechtes ist den Kontakt mit den Menschen zu pflegen und mal eine Liebschaft dort zu haben, aber sich nur auf eine Person zu fixieren ist doch etwas ungewöhnlich besonders für dein junges Alter." "Diese Predigt haltet ihr mir schon zum was weiß ich wievielten mal. Aber ich habe euch einen Vorschlag zu machen. Wenn ich sie in drei Jahren immer noch liebe. Dann müsst ihr es euch noch einmal Überlegen." Die Königin überlegte eine Weile. "Nun gut, ich werde euch diese Bitte nicht abschlagen." Er verneigte sich und ging wider aus dem Zimmer. So begann eine Zeit in der im Palast viele Feiern ausgerichtet wurden von der Elfenkönigin, und auf denen viele hübsche Elfinen zu sehen waren. Doch verliebte Nadio sich nicht in eine andere.