Gefallene Liebe - Kapitel 2

In ein der dunklen Nebentäler, wo der Wald sehr dicht wuchs kam der Rabe an. Er flog über den Wald in Richtung des höchsten Berges. Als er fast am Ende des Waldes war flog er tiefer, bis er zur Landung ansetzte vor einem seltsamen Gebilde. Das aussah, als ob es aus Fels und Bäumen bestand, die ineinander verwachsen waren. Kurz bevor der Rabe landete begann er zu leuchten bis nur noch seine Silhouette zu erkennen war. Dann veräderte sich die Silhouette zu der eines Elfen und hörte wieder auf zu leuchten. Der Elf begann mit schnellen Schritten in das Gebäude zu gehen. Am Tor grüßte er kurz die beiden Wachen die in ihren Nischen standen. So ging er durch mehrere Korridore, bis er vor einer großen Tür zum stehen kam. Sogleich tauchte aus dem Schatten ein Elf auf und ging hinein. Als er wieder heraus kam nickte er dem anderem Elfen zu und er trat durch die Tür.Er kam in einen Saal der mit einem Thron ausgestatt war der halb aus Stein halb aus Pflanzen bestand. An den Wänden waren auch hier Pilze die einzigen Lichtquellen stellten im ganzen Schloß. Doch war die einzige Person im Saal nicht auf dem Thron zu finden, sondern sie Stand am Fenster. Da der Thronsaal am höchsten Gelegene Zimmer war konnte man von ihm aus über den Wald und die jenseitigen Berge auf den anderen Wald blicken. Der Elf stellte sich vor den Thron und kniete nieder. So verharrte er mehrere Augenblicke bis sich die Elfin am Fenster umdreht und zu ihrem Thron ging und sich setzte. Da erklang ihre Stimme: "Was habt ihr mir wichtiges zu Berichten das ihr euch selbst her begebt?" Der Elf kniete immer noch und begann mit gesengtem Haupt zu sprechen: "Herrin, der Prinz aus dem hohen Wald ist in ein Menschenmädchen unsterblich verliebt. Und ich empfinde das als eine sehr wichtige Nachricht. So dass ich euch das selbst berichten wollte." Die Herrin sah kurz zum Fenster und sprach dann Gedanken verloren: "Sollte meine Chance doch so früh kommen?" Dann schwieg sie und sah Gedanken verloren aus dem Fenster.Nach ein paar Wochen sah man wie ein großer Rabe über die Berge in den hohen Wald flog. Dort sah man Nadio wie er auf dem Balkon vor seinem Zimmer stand und einen Vogel fütterte der auf dem Geländer saß. Sein Freund kam herein und ging auch auf den Balkon. Dort lehnte er sich an den Türrahmen. "Sag Nadio was willst du denn machen? Wenn deine Mutter nicht will, dass du das Mädchen heiratest. Wird sich auf kurz oder lang ihren Willen auch durch setzen. Besonders auf Langesicht hin. Du weißt das du viel älter wirst als das Mädchen, da die Sacarania, wenn sie nicht anfangen ihre magischen Talente zu erforschen auch nicht alt werden. Und selbst gute Magier unter den Sacarania werden nicht mal halb so Alt wie wir."Der Prinz fütterte den Vogel weiter und hatte auch während sein Freund sprach nicht ein einziges Mal zu ihm hingeschaut. Dann nahm er ein Blatt Papier und machte es an dem Bein des Vogels fest und schickte ihn weg. "Aber meine Mutter kann mich nicht so leicht umstimmen. Und wenn Sara auch alt und runzelig wird würde ich sie auch immer noch lieben, auch wenn sie lange vor mir stirbt." "Du redest wirklich verrücktes Zeug. Sie ist ein Mädchen und sogar ich glaube das sie nicht ihr ganzes Leben hinter dir herjagen wird den sie wird sehen das sie langsam altert während du, von ihr aus gesehen, immer jung bleibst." Er saß noch immer auf dem Geländer des Balkons. Der Prinz ging hinein. "Du kennst doch aber auch die Eisernenelfen oder?" Der Freund sah ihn etwas seltsam an: "Du meinst die Elfen die zurück gezogen Leben. Nachdem sie einen Sacarania geheiratet hatten und die nach dem Tod ihrer Partner keine andere haben wollen und sich zurück ziehen? Ich bitte dich das sollte nicht dein ernst sein, so verliebt solltest du nicht werden. Ich möchte dich nicht in dem Dorf dieser Scheintotenelfen sehen." Der Prinz setzte sich an den Tisch und betrachtete die Blumen. "Du hast es wohl nicht bemerkt oder willst es nicht merken aber seit meine Mutter mich hier mit Scheinheiligen Begründungen festhält, nachdem das mit den Feiern nicht geklappt hat, vereinsame ich. Denn ich kann nur an sie denken." "Aber das habe ich doch gemerkt oder meinst du das ich hier ist ein rein Zufälliger Besuch? Ich will dir helfen zu ihr zu kommen. Auch wenn ich glaube das das keine Dauerhafte Lösung ist." Der Prinz sieht seinen Freund etwas ungläubig an. Der grinst kurz und holt dann aus seiner Gürteltasche einen Umhang heraus der etwas seltsam durchsichtig wirkt. "Wo hast du denn den Tarnmantel her?" "Ich habe ihn mir von unserer Hofpriesterin geliehen." Er wirf den Mantel zum Prinzen der ihn auch gleich an zieht. Wodurch er unsichtbar wird. "Dann gehe ich jetzt zu ihr." der Freund grinst immer noch: "Meinst du es fällt den Türwachen nicht auf? Wenn die Türen sich öffnen und niemand durch die Türen geht?" "Nagut, du hast recht was mache ich jetzt mit dem Mantel?" " Wie währe es, wenn du mit mir mitkommst? Es fällt nicht auf, wenn ich raus gehe. "Er grinst breit. "Nagut, dann geh voraus." Und so machen sich die beiden auf den Weg nach draußen. Dort angekommen zieht der Prinz den Mantel aus und gibt ihm seinen Freund wieder. "Bedank dich bei der Priesterin von mir." "Werde ich machen und nun sieh zu das du zu ihr kommst." Der Prinz verschwindet im Wald sein freund geht in den Tempel der neben dem Schloss steht. Im Tempel huschen viele Gestalten in Priestergewändern durch die Gegend. Er geht zielstrebig auf die Mitte des Gebäudes zu. Dort sitzt in der Mitte von einem Teich die Hofpriesterin auf einem Hocker und genießt die Sonnenstrahlen die durch das Dach auf den Teich fallen. Der Freund des Prinzen kniet nieder mit dem Mantel auf den Ausgestreckten Armen. Die Priesterin steht auf und schwebt über den Teich zu ihm. Bis sie vor ihm auf den Boden steht. "Du musst vor mir nicht knien Dam." " Dam steht auf. "Ich bringe euch den Mantel." "Das ist gut. Damit konnten die Wolken wieder ein Stück zurück gedrängt werden." "Welche Wolken Hohepriesterin?" "In meinen Prophezeiungen sehe ich dunkle Wolken aufziehen, leider kann ich nicht erkennen was genau sie bedeuten. Aber sie kommen immer näher. Besonders, wenn der Prinz nicht zu seiner geliebten kann. Ich habe es zwar schon der Königin vorgetragen. Aber sie glaubt es wäre eine Bestätigung das diese Liebe nur Unheil bringt." "Soll ich dem Prinzen dann nicht hinter her und die Beiden beschützen vor den dunklen Wolken?" "Das kannst du nicht denn du weißt nicht wo und wann sie zu schlagen und was sie bedeuten. Es ist, als wenn du blind in einen dichten Nebel hinein rennst. Du wirst eher auch nur verletzt. Aber du solltest sie beide Beobachten und versuchen auch sonst alles mit zubekommen. Vielleicht werden wir so rechtzeitig erkennen was auf uns zu kommt." "Das werde ich tun." "Dann geh jetzt." Dam zieht sich zurück aus dem Zimmer die Priesterin sieht hinauf in den Himmel über ihr. "Aber leider sind die Wolken schon sehr sehr nah."