Gefallene Liebe - Kapitel 3

Während dieser Zeit hatten sich die beiden Verliebten lange nicht sehen können. Weil die Elfenkönigin es ihnen nicht erlaubt hatte. Und es selbst dem Prinzen schwer fiel sich immer wieder aus dem Palast zu schleichen. Dennoch ging das Mädchen jeden Nachmittag, wenn es alle arbeit auf dem Hof getan hatte, zu ihrem Treffpunkt und wartete oft vergebens auf ihrem Geliebten.Nu passierte es an dem Nachmittag, wo sich der Prinz aus dem Schloss gestohlen hatte. Das sie wieder am vereinbarten Treffpunkt wartete.Sie wartete eine längere Zeit dort, wie jeden Tag. Und hatte schon beinahe die Hoffnung aufgegeben das er kommt. Als dann plötzlich dieser große Vogel auf die Lichtung kam und sich in einen Elfen verwandelte vor ihren Augen. Sie hatte schon gehört das es Personen gab auf Sacarania die das konnten aber noch nie welche gesehen, weil sie in einer sehr Magie ruhigen Zone wohnten. Was so viel bedeutete, das dort nur Magische Wesen lebt die man aber nie sah weil sie den Umgang mit Sacaranian meist mieden. Besonders wenn sie ihre Magischenkräfte nicht benutzten.Im ersten Moment war sie sehr erschrocken. Da sich die beiden Versprochen hatten ihren Treffpunkt nie zu verraten. Doch dann fasste sie sich wieder und fragte ihn: "Was wollt ihr hier? Und wer seid ihr?" Der Elf verneigte sich vor ihr und begann dann mit einer sehr einschmeichelnden Stimme zu reden. "Mein Liebe ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr geängstigt mit meinem Auftritt. Ich bin hier her geschickt worden von meiner Herrin. Sie lebt in einem Schloss jenseits der Berge. Ich berichtete ihr von eurem Unglück das ihr hier mit der Königin der Elfen habt. Und meine Herrin schickt mich euch zu fragen ob sie euch helfen soll." Das Mädchen war verwirrt aber auch sie vertraute dem Elfen immer noch nicht weiter. "Woher wisst ihr das? Wenn ihr hinter den Bergen lebt. Ich habe auch noch nie gehört das dort Elfen leben." Der Elf hatte sich inzwischen etwas genährt. Blieb aber in einem angemessenen abstand zum Mädchen stehen. "Ihr habt ja gesehen das ich mich in einen Raben verwandeln kann und daher habe ich es von den hiesigen Raben erfahren. Und meine Herrin ist auch nicht so beliebt bei den Elfen die hier wohnen, weil sie sehr gerne den Menschen hilft auf der anderen Seite der Berge. Was die Elfen hier ja nicht tun, weil sie das nicht als wichtig empfinden." Das Mädchen wusste das auch hinter den Bergen irgend wo Menschen lebten und das sie es dort nicht leicht hatten. Aber irgend etwas in ihr war immer noch so das es sie davor warnte dem Elfen zu vertrauen. . . Während dessen lief der Nadio durch den Wald um noch rechtzeitig am Treffpunkt anzukommen. Doch das war nicht leicht. Da der direkte Weg den er eingeschlagen hatte durch den sehr dichten Wald führte. Und er immer wieder den wache haltenden Elfen am Anfang ausweichen musste.Auf der Lichtung hatte der Elf sie inzwischen so umgarnt das sie mit ihm mitgehen wollte. Zwar NUR um die Herrin der Elfen hinter dem Berg zu treffen und selber zu sehen ob es stimmte."Und du bringst mich wieder nach Hause, wenn ich nicht einverstanden bin mit dem Vorschlag deiner Herrin?" "Ich habe es euch versprochen, aber wenn euch das nicht reicht. Dann solltet ihr lieber hier bleiben."Das Mädchen dachte nach, dass sie noch nie einen Elfen getroffen hatte der ein Versprechen gebrochen hatte. Auch wenn ihm das Versprechen zu wieder war. So wie es immer war wenn die Elfen hier im Dorf etwas wollten. So faste sie dann doch ein Herz mit dem Elf mit zugehen."Nein, ich glaube euch. Und ich möchte eure Herrin gerne kennen lernen." "Das ist sehr schön." Er lächelte sie freundlich an, dann verwandelte er sich wieder in einen sehr großen Raben. "Setzt euch auf meinen Rücken, damit ich euch hintragen kann." Das Mädchen hatte im ersten Moment zwar Angst, Doch wollte sie es für ihre Liebe tun und sie setzte sich auf den Rücken des Raben. Der so dann vorsichtig abhob und los flog. In Richtung der Berge.Nadio rannte immer noch durch den Wald. Als er auf der Lichtung ankam war sie aber nicht mehr da. Er sah sich um und dachte das er noch nicht so spät gekommen wäre. Also machte er sich auf den Weg zum Hof. Doch als er dort ankam war sie auch nicht dort. Ihre Eltern fingen sofort an sich sorgen zu machen. Auch er war sehr besorgt.Während im Schatten des Waldes eine vermummte Person an einem Baum lehnte und einem großen Raben hinterher sah der übers Gebirge flog.