Gefallene Liebe - Kapitel 4

Nadio hatte mit den Bewohnern des gesamten Dorfes geredet. Aber er keiner hatte sie gesehen. So ging er traurig und sehr besorgt zum Haus ihrer Eltern zurück in der Hoffnung das sie wieder dort eingetroffen war.Doch als er dort ankam war sie immer noch nicht wieder da. Dafür waren zwei Elfen dort, die nicht sehr freundlich wirkten als sie Nadio endlich sahen. Nadio dachte zwar für einen Augenblick daran wegzulaufen, aber ihm viel dann auch gleich wieder ein wie sinnlos das war. Da ihn die Priester der Elfen sehr leicht finden konnten. Also ergab er sich seinem Schicksal lieber.So kam er am Haus an und die besorgte Mutter kam hinter den beiden wartenden Elfen hervor und lief zu Nadio. "Habt ihr etwas von meiner Tochter erfahren?", rief sie ihn besorgt zu. Und er schüttelte nur den Kopf. So blieb die Mutter stehen mitten im Lauf und dann brach sie in tränen aus. Ihr Mann kam hinzu geeilt und nahm sie in den Arm.Dann kamen die beiden Elfen an den Menschen vorbei auf Nadio zu. "Eure Mutter wartet auf euch." begann der eine Elf. "Ich werde zu ihr kommen. So bald ich hier fertig bin." entgegnete Nadio. "Das wird eure Mutter nicht dulden. Sie hat uns her geschickt mit einem absolut klaren Befehl euch wenn es sein muss gegen euren Heim zu bringen." "Ich weiss nicht , was daran noch ein Heim sein soll wenn man festgehalten wird. Zu seinem eigenem Wohl angeblich. Aber ich werde mit euch gehen." Nadio drehte sich zu den beiden am verzweifelten Eltern um. "Ich werde sie wieder finden. " Dann ging er mit den beiden Elfen in Richtung Wald.Im Schloss angekommen wurde Nadio sofort zu seiner Mutter gebracht. Die Wachen knieten vor ich kurz nieder. Sie winkte ihnen zu und sie verschwanden in den Seitenausgängen. So das es schien als wären sie und ihr Sohn allein dort. "Ihr seid trotz eurer bitte hinaus gegangen." entgegnete sie ihm. Er aber stieg die Stufen zum Thron hinauf und blickte seiner Mutter fest und zornig in die Augen. "Sie ist verschwunden. Und wenn ich feststelle ihr habt etwas damit zu tun dann werde ich nicht mehr euer Sohn sein." Dann dreht er sich um und rannte fast aus dem Saal in Richtung seines Zimmers. Während sie starr und bleich dort sitzen blieb. Aus einer Nische kam dann der Oberpriester heraus. "Ich hatte euch gewarnt ihn nicht zu sehr zu drängen Hoheit. Aber ich werde mit ihm reden." Und so folgte der Oberpriester dem Prinzen. Und die Königin blieb allein zurück mit sich und ihren Gedanken.Nadio war in seinem Zimmer angekommen und ging unruhig auf und ab. Da klopfte es an seiner Tür. Nadio blieb stehen und drehte sich zur Tür. Der Oberpriester trat ein und verbeugte sich vor dem Prinzen. Dann schloss er die Tür hinter sich."Prinz, ich kann zwar verstehen das ihr aufgebracht sei. . " "Ihr versteht mich?", entgegnete der Prinz entrüstet, " es verstandet und versteht mich doch keiner. Hätte man mich bei ihr gelassen dann wäre ihr nichts passiert. Aber nein, meine Mutter muss mich hier ja ein kerkern. Weil sie meint das mich die Liebe ins verderben stürzen würde. . . und nun ist sie fort und ich bin unglücklich . . ." Der Prinz viel in einen Stuhl an seinem Tisch, senkte seinen Kopf und blickte zu Boden. Der Priester ging langsam zu ihm und berührte seine Schulter. "Kind, ich denke das ihr sie wieder finden werdet. Denn ich weiss wie stark eure Liebe zueinander ist." Der Prinz schaute auf mit feuchten Augen. ". . . ihr wisst das sicher?" fragte er mit kindlich unsicherer Stimme. Der Priester nickte mit dem Kopf und setzte sich auf den Schemel der am Tisch stand zu ihm. "Prinz hör mir nun genau zu. Ich habe im Wasser einen Sturm voraus gesehen. Ich weiss nicht wie schnell er hier sein wird, aber ich denke das das verschwinden deines geliebten Menschenkindes dazu gehört. . . und es häufen sich diese Vorboten. Da eure Mutter das schon lange von mir erfahren hat. Wollte sie euch in einem Sicherem von ihr Überwachten Bereich. Den es hatte keiner damit Gerechnet das die Menschen da mit hinein gezogen werden." "Warum hat mir das niemand gesagt?" "Hättet ihr eurer Mutter oder mir geglaubt? Ihr seht uns doch nur als negative Besserwisser." Der Prinz nickte vorsichtige. "Können wir den nicht nach ihr suchen?" "Das hat die Königin schon veranlasst. Als sie davon erfuhr war sie sehr bestürtzt. Den ihr wisst wie wichtig die gute Partnerschaft zwischen uns ist." Wieder nickte der Prinz seinem Mentor und Ersatzvater zu."Soo und nun schlage ich vor ihr geht noch einmal zu eurer Mutter und redet in aller ruhe und vernünftig darüber. Den ihr kennt alle Plätze an denen sich das Mädchen aufhält und so könnten wir sie schneller finden." Der Prinz nickte, stand behände auf und verlies den Raum.Der Priester ging zum Balkon. Er öffnete die Türen und lehnte sich gegen das Geländer. An der Seite lehnte wieder die vermummte Gestalt."Ist der kommende Sturm so stark, das ihr eingreifen müsst? Ich dachte ihr greift nur ein wenn die Mächte der Grossen aus dem Gleichgewicht geraten.""Euer Sturm ist nur ein kleiner Ausläufer, wenn etwas bestimmtes in die falschen Hände kommt. Ich weiss zwar selber noch nicht was es ist. Aber ich habe die Gegenwart von etwas der ALTEN Gespürt und das muss vernichtet werden. Bevor es einem der Grossen in die Hände fällt." "Da habt ihr recht. . . es ist nicht gut wenn noch etwas der ALTEN existiert, sie waren einfach zu Mächtig und Eigensinnig. Und da die Grossen ihre Kinder sind werden sie es auch nicht weise einsetzen könne." Die Hände des Priesters verkrampften sich am Geländer."Ihr könnt unseren Prinzen nicht beschützen ,oder?" Die vermummte Gestalt reckte den Kopf gen Himmelsrichtung. "Ich kann es versuchen. Aber selbst ich kann nicht überall gleichzeitig sein, wenn es nicht Divoshs Wille ist." Sie senkte ihren Kopf etwas und drehte ihn in die Richtung des Priesters. "Aber eines weiss ich, es wäre besser wenn ihr auf alle eure Leute achtet. Den die dunklen Vögel in den Bergen singen Lieder über dunkle Machenschaften im Tal der Steine."